Arbeitswelt & Digitalisierung


Die computergestützte Automatisierung zielt darauf, die alltägliche Arbeit zu standardisieren, digital abzubilden, zu vereinfachen, zu kontrollieren und zu verdichten. Wo sich dies wirklich lohnt, ist aber oft noch unklar. Das Buch erläutert und analysiert die neuen Rationalisierungsstrategien – und zeigt, dass hinter „Industrie 4.0“ vor allem eine geschickte Marketingstrategie der großen Hersteller von Automatisierungstechnik steckt. Politisch betrachtet, ist der aktuelle Diskurs geprägt von der fragwürdigen Angst, Deutschland könne seine Stellung als Exportweltmeister verlieren.

Matthias Martin Becker
Automatisierung und Ausbeutung
Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus?
Promedia, März 2017
240 Seiten, 19.90 Euro
978-3-85371-418-8
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Günther Hartmann

Günther Hartmann

Jahrgang 1965, studierte Architektur und war nach dem Diplom zunächst in verschiedenen Architektur- und Stadtplanungsbüros tätig. Seit 2008 arbeitet er hauptberuflich als Journalist. In die ÖDP trat er 1998 ein und ist seit 2006 Verantwortlicher Redakteur der ÖkologiePolitik.

 

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