Mit einer Spende an die Michael Succow Stiftung bedankten sich der ÖDP-Bundesvorsitzende, Günther Brendle-Behnisch, und seine Stellvertreterin, Kirsten Elisabeth Jäkel, bei Prof. em. Dr. Michael Succow für sein bedeutendes Lebenswerk und bei dessen Tochter, Kathrin Succow, die nun die Stiftung führt. Foto: Leevke Succow
Mit einer Spende an die Michael Succow Stiftung bedankten sich (von links) der ÖDP-Bundesvorsitzende, Günther Brendle-Behnisch, und seine Stellvertreterin, Kirsten Elisabeth Jäkel, bei Prof. em. Dr. Michael Succow für sein bedeutendes Lebenswerk und bei dessen Tochter, Kathrin Succow, die nun die Stiftung führt. Foto: Leevke Succow

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ÖDP ehrt Michael Succow zum 85. Geburtstag

Naturschutzpartei freut sich über künftige Mitwirkung des Wissenschaftlers im Ökologischen Rat.

„Der Michel“, wie ihn Freunde nennen (dürfen), ist jetzt 85 – wenn das mal kein Grund für ein Fest war: Der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Günter Brendle-Behnisch und seine 1. Stellvertreterin, Kirsten Elisabeth Jäkel, fuhren zur Feier im „Haus der Natur“ nach Potsdam, wo sie mit vielen geladenen Gästen den Jubilar hochleben ließen und ihn mit Reden und Anekdoten seiner Wegbegleiter sowie Freunde feierten und ehrten – ja er wurde reichlich überhäuft mit Anerkennung. Das hat Prof. em. Dr. Michael Succow wahrlich verdient. Daran ließen alle Festredner und -rednerinnen keinen Zweifel aufkommen. Zu umfangreich ist sein Wirken als Wissenschaftler, sein Verdienst als Politiker, sein unermüdlicher Einsatz als Naturschützer und Naturerklärer sowie – immer auch und vor allem: sein Rat als Mensch. „Herzlichen Glückwunsch zu dieser außergewöhnlichen und reichen bisherigen Lebensleistung.“

Die ÖDP überreichte dem Jubilar im eigens aufgeschlagenen Festzelt ihr Geburtstagspräsent – als kleine Unterstützung für die Succow-Stiftung, die der „Moorpapst“ und Bodenkundler einst nach der Auszeichnung mit dem Alternativen Nobelpreis ins Leben gerufen hat. Das war freilich längst nicht die einzige Auszeichnung für sein Wirken. „Der Michel“ erhielt im Laufe der Jahre – neben dem Bundesverdienstkreuz – gleich mehrere wissenschaftliche Ehrungen wie Ehrenprofessuren. Zurecht!

Prof. em. Dr. Michael Succow bei der Feier anlässlich seines 85. Geburtstags. Foto: Leevke Succow
Prof. em. Dr. Michael Succow bei der Feier anlässlich seines 85. Geburtstags. Foto: Leevke Succow

Michael Succow ist für die ÖDP nicht irgendwer. Bereits im Jahr 1993 wurde er für seine Verdienste von den Ökodemokraten mit der Goldenen Schwalbe ausgezeichnet. Weiterhin ist er Mitglied im wiedererstarkten Ökologischen Rat der Partei. Dort bringt er seine Expertise ein, dort ringt er mit weiteren Koryphäen um die richtigen Lösungen, mit denen die ÖDP ihre Argumente auf eine solide, wissenschaftliche Basis stellen und ihre Politik untermauern kann – auch für diese Arbeit gebührt Prof. Succow Dank.

Denn wenn er eines immer konnte und tat: Succow hielt sein Wissen nie geheim. Im Gegenteil: Für seine Überzeugung (er)trug er als Wissenschaftler in der ehemaligen DDR stets auch die Konsequenzen seines aufrechten Eintretens für die Natur – etwa wenn er die staatlich verordnete Trockenlegung der Moore geißelte, was zunächst einem Ausbremsen seiner akademischen Laufbahn gleichkam – es brachte ihn nie vom als richtig erkannten Weg ab.

Diesen Mut will die ÖDP nun nutzen. Sie freut sich, dass „der Michel“ ihr mit seinem großen Wissensschatz beisteht und hofft gemeinsam mit einem verdienten Experten auf viele gute Anregungen zum Wohl unserer Natur.

 


 

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