Zersiedelung nimmt in Europa kontinuierlich zu


Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Leitung der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL veröffentlichte eine Untersuchung über die Zersiedlung in 32 Ländern Europas. Da sich die Landschaft nur schleichend verändert, wird diese Entwicklung kaum wahrgenommen und unterschätzt. Eine Ursache ist der wachsende Lebensstandard, vor allem die hohe Nachfrage nach Einfamilienhäusern mit Garten. Durch die Zerschneidung der Landschaft mit Siedlungsflächen und Straßen werden die Lebensräume vieler Tierarten kleiner. Oft profitieren davon invasive Organismen. Auch die Treibhausgas-Emissionen nehmen zu, da die Transportwege länger werden.

» http://www.wsl.ch/medien/news/urban_sprawl

Ulrich Brehme

Ulrich Brehme

lebt und arbeitet in Niedersachsen und schreibt regelmäßig für ÖkologiePolitik in den Rubriken Ökolumne und Meldungen.

 

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