Frank Schulz, Thorben Hansen und Jens Geibel vom KV Region Köln bei der Unterschriftensammlung auf dem Bonner Münsterplatz. Foto: Frank Schulz
Frank Schulz, Thorben Hansen und Jens Geibel vom KV Region Köln bei der Unterschriftensammlung auf dem Bonner Münsterplatz. Foto: Frank Schulz

LänderÖDP

Böllerverbot: Ja, ich will auch!

Mit den frischen Eindrücken der Silvesternacht 2024/2025 versehen, war beim anschließenden monatlichen Stammtisch des KV Region Köln schnell beschlossene Sache: Wir initiieren auf Landesebene ein Volksbegehren „Böllerverbot“, denn dieses Thema passt exzellent zu den Überzeugungen der ÖDP.

Im Frühjahr 2025 entwarf unser Landesvorsitzender Jens Geibel im regelmäßigen Austausch mit dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen einen Gesetzestext als Vorlage für eine strenge zeitliche und örtliche Reglementierung von Feuerwerk. Es dauerte dann einige Zeit, bis das Innenministerium grünes Licht für die Zulassung gab – gerade noch rechtzeitig, um dieses Thema in den Kommunalwahlkampf im Spätsommer 2025 mit aufzunehmen.

Im Herbst wurden auch bereits Presse und Fernsehen auf das anstehende Volksbegehren aufmerksam. Wann hat es die ÖDP in Nordrhein-Westfalen bis dahin schon einmal auf Seite 1 in bedeutsamen Tageszeitungen wie der „Rheinischen Post“ oder den „Aachener Nachrichten“ geschafft? Und Jens Geibel durfte sich bereits in einem Fernsehbeitrag von „RTL Aktuell“ präsentieren.

Unterschriftenformular: Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens „Böllerverbot“. Foto: Jens Geibel
Unterschriftenformular: Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens „Böllerverbot“. Foto: Jens Geibel

Lediglich eine Bedingung für die Zulassung des Volksbegehrens gilt es zurzeit noch zu erfüllen, nämlich das Einsammeln von 3.000 Unterschriften von Wahlberechtigten in Nordrhein-Westfalen. Mit einer leider überschaubaren Zahl an Aktiven gestaltet sich diese Prozedur etwas zäh. Zudem entpuppt sich die amtliche Beglaubigung der gesammelten Unterschriftenlisten als aufwendiger und zeitraubender Faktor. Aber wir sind guter Dinge, diese Anforderung in den nächsten Wochen ebenfalls erfüllt zu haben.

Die Erfahrungen bei unseren Aktionen zum Sammeln der Unterschriften, beispielsweise auf Wochenmärkten in den Städten, zeigen deutlich: Es ist ein Thema, das viele Menschen sehr bewegt. Mit umgehängten Schautafeln, die auf das Ansinnen aufmerksam machen, ist es meist gar nicht erforderlich, aktiv auf die Leute zuzugehen – die meisten kommen von selbst auf uns zu: „Ja, ich will auch!“.

Aktuelle Umfragen zeigen, dass sich über die Hälfte der Bevölkerung eine Reglementierung wünscht. Denn von Jahr zu Jahr ufert das Silvesterfeuerwerk immer mehr aus – zum Schaden von Tieren und Umwelt. Zudem ist ein immer größeres Sicherheitsaufgebot erforderlich, um sich den aufkeimenden Krawallen in den Städten entgegenzustellen.

Auch wenn es nicht das gewichtigste Thema in Nordrhein-Westfalen ist, sind wir davon überzeugt, dass wir insbesondere im Hinblick auf die anstehende Landtagswahl im Frühjahr 2027 mit dem Volksbegehren ein hervorragendes Vehikel haben, um die Wählerschaft insgesamt stärker auf die ÖDP aufmerksam zu machen. Es wird uns im Wahlkampf deutlich mehr Gespräche ermöglichen, um klarzumachen, wofür die ÖDP darüber hinaus noch steht.

Nähere Informationen zum Volksbegehren „Böllerverbot“ sind der speziell hierfür eingerichteten Webseite www.boellerfrei.nrw zu entnehmen. Wer in Nordrhein-Westfalen wohnhaft und wahlberechtigt ist und sich noch nicht mit seiner Unterschrift beteiligt hat, findet hier auch eine Download-Möglichkeit des Formulars.

 

Aktuelle Infos per WhatsApp

Die ÖDP in Nordrhein-Westfalen ist seit dem letzten Quartal 2025 auch mit einem Nachrichtenkanal auf WhatsApp vertreten. Erwiesenermaßen erreicht man per WhatsApp ein jüngeres Publikum als über Facebook und Instagram.Ein Beitrag im WhatsApp-Kanal der ÖDP NRW: Jahresrückblick 2025. Screenshot: ÖDP

Somit bekommt ihr ab sofort unsere Infos, Aktionen und Termine direkt aufs Handy – schnell und übersichtlich, quasi die ÖDP in der Hosentasche und immer dabei. Wir haben dabei auch begonnen, in regelmäßigen Abständen Steckbriefe von Mitgliedern unseres Landesverbands zu veröffentlichen, um die Motive einer Mitgliedschaft in der ÖDP zu verdeutlichen. Die bereits veröffentlichten Steckbriefe sind durch Zurückscrollen weiterhin vollständig nachzulesen.

Der WhatsApp-Kanal der ÖDP Nordrhein-Westfalen ist über die Kanalsuche derzeit noch nicht zu finden. Dafür sind eine größere Anzahl an Followern und mehr Interaktionen erforderlich. Daher rufen wir alle Leserinnen und Leser – auch der anderen Landesverbände – dazu auf, den Kanal bekannt zu machen, indem ihr ihn abonniert und weiterleitet. Je mehr Follower wir haben, desto stärker wird unsere Stimme. Aktuell ist der WhatsApp-Kanal über den folgenden Link erreichbar:

ÖDP NRW auf WhatsApp

Der Datenschutz ist dabei selbstverständlich gewährleistet: Wir sehen keine Kontaktdaten und keine Interaktionen von Followern, mit denen wir nicht ohnehin persönlich als Kontakt vernetzt sind.

 


 

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