Eine Katze mit rötlichem Fell schmiegt sich an einen Hund mit schwarzem Fell. Foto: mariamza / pixabay.com

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Keine unnötigen Qualen für Hunde und Katzen!

Das EU-Parlament hat im April 2026 eine Verordnung über EU-weit geltende Standards für die Zucht, Haltung, Rückverfolgbarkeit, Einfuhr und den Umgang mit Katzen und Hunden verabschiedet. Doch die Übergangsfristen sind zu lang. Jetzt Petition unterschreiben!

 

Eine breite Mehrheit des EU-Parlaments hat mit 558 Ja-Stimmen, 35 Nein-Stimmen und 52 Enthaltungen endlich ein wichtiges Gesetz zum besseren Schutz von Hunden und Katzen beschlossen. Ziel der neuen EU-Regeln ist es, den illegalen Welpenhandel einzudämmen, Tierleid zu bekämpfen und die Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen in Europa zu verbessern. Kern der Verordnung ist die verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung in europaweit vernetzten Datenbanken.

Die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa hat als Berichterstatterin des Umweltausschusses entscheidend dazu beigetragen, dass die verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung aller Hunde und Katzen – also auch von Tieren in Privathaushalten – in den Gesetzestext aufgenommen wurde.

 

Übergangsfristen viel zu lang

Doch die aktuell vorgesehenen Übergangsfristen sind nicht akzeptabel: Privat gehaltene Hunde sollen erst in zehn Jahren verpflichtend gechippt und registriert werden, Katzen sogar erst in 15 Jahren. Das bedeutet: Noch jahrelang bleiben illegaler Welpenhandel, ausgesetzte Tiere und Tierleid viel zu leicht möglich.

Dabei könnte eine schnelle Chip- und Registrierungspflicht sofort helfen: Entlaufene oder ausgesetzte Tiere könnten schneller ihren Halterinnen und Haltern zugeordnet werden. Tierheime würden entlastet, Kommunen und Steuerzahler müssten weniger Kosten für Fundtiere tragen und kriminelle Händler könnten leichter verfolgt werden.

Besonders wichtig: Die EU-Verordnung erlaubt ausdrücklich strengere nationale Regelungen. Deutschland kann also sofort handeln – wenn der politische Wille da ist. Und hier müssen alle Menschen mit einem Herz für Hund und Katzen nachhelfen, denn jeder weitere Aufschub würde unnötiges Leid bedeuten: mehr ausgesetzte Tiere, mehr überfüllte Tierheime und mehr Qualzuchten.

 

Mit Petition Umsetzung der Regeln beschleunigen

Deshalb fordert die ÖDP mit einer aktuellen Petition von Bundestag und Bundesregierung: Setzen Sie die neuen EU-Regeln jetzt konsequent und ohne jahrelange Verzögerung um! Dazu gehört, …

  • die Chip- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen deutlich schneller einzuführen,
  • eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen umzusetzen sowie
  • Qualzuchten konsequent und schneller zu verbieten.

Mit Ihrer Unterschrift können Sie einen wichtigen Beitrag leisten – für echten Tierschutz, gegen illegalen Welpenhandel und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Hunden und Katzen in Deutschland und Europa.

Hier klicken, um Petition zu unterzeichnen!

 


 

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