Finanzmacht & Demokratie


Die drei größten Finanzkonzerne der Welt – BlackRock, Vanguard und State Street –verwalten Vermögen in Höhe von insgesamt 15 Bio. US-Dollar. Sie kauften und kaufen damit Anteile so gut wie aller großen Aktienunternehmen, nehmen dabei massiv Einfluss auf deren Unternehmenspolitik und sorgen mit aufwendiger Lobbyarbeit dafür, dass die Politik die Profite nicht schmälert. Das Buch geht den Fragen nach, welche Folgen eine solche Machtfülle für unsere Markt- und Realwirtschaft, für unsere Demokratie, für unsere Gesellschaft und auch für unser Rentensystem hat. Und es beleuchtet unter anderem auch, welche Rolle dabei der deutsche BlackRock-Cheflobbyist Friedrich Merz spielte, der in der CDU noch viele Fans hat und immer wieder als künftiger Bundeskanzler gehandelt wird.

Jens Berger
Wer schützt die Welt vor den Finanzkonzernen?
Die heimlichen Herrscher und ihre Gehilfen
Westend, Januar 2020
304 Seiten, 22.00 Euro
978-3-86489-260-8
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Günther Hartmann

Günther Hartmann

Jahrgang 1965, studierte Architektur und war nach dem Diplom zunächst in verschiedenen Architektur- und Stadtplanungsbüros tätig. Seit 2008 arbeitet er hauptberuflich als Journalist. In die ÖDP trat er 1998 ein und ist seit 2006 Verantwortlicher Redakteur der ÖkologiePolitik.

 

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