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Tempolimit braucht einen europäischen Rahmen


(04.02.2019) Deutschland diskutiert mal wieder ein Tempolimit auf Autobahnen. Dazu erklärt Jens-Eberhard Jahn, Kandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) für die Wahl zum Europa-Parlament im Mai: „Bis 2001 brauchte man für jedes Land in Europa ein eigenes Zahlungsmittel – heute gibt es den Euro. Aber bis heute hat jedes Land andere Geschwindigkeitsregelungen. Das verwirrt und könnte durchaus harmonisiert werden“, so Jahn. Schließlich seien die Gründe für Geschwindigkeitsbegrenzungen überall ähnlich: Unfallzahlen, Ressourcenschonung, Lärmverringerung. Jahn fordert einen für alle EU-Mitgliedsstaaten verbindlichen Rahmen für zulässige Höchstgeschwindigkeiten auf Straßen. „Das schafft grenzüberschreitende Rechtssicherheit“, so Jahn.

Deutschland sei auch das einzige EU-Land ohne Tempolimit auf Autobahnen. „Damit befinden wir uns in fragwürdiger Gesellschaft mit Ländern wie Afghanistan, Burundi und Nordkorea, die über kein vergleichbares Straßensystem verfügen“, sagt Jahn und fordert: „Wenn die Bundesregierung in Sachen Tempolimit versagt, ist Europa gefragt, Verantwortung für Umwelt und Gesundheit zu zeigen.“

Pablo Ziller

Pablo Ziller

Jahrgang 1984, ist Diplom-Politologe und leitet seit 2014 die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der ÖDP und ist als Stellv. Verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift ÖkologiePolitik verantwortlich für den Onlineauftritt des Magazins.

 

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Email: pablo.ziller@oekologiepolitik.de