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  • Kategorie: Demokratie & Recht

Iran: Wo Menschenrechte nicht geachtet werden

In den vergangenen Jahrzehnten wandelte sich der Iran von einer schon relativ modernen Gesellschaft zu einem restriktiven Gottesstaat. Er bezeichnet sich heute als „Islamische Republik“.  Die Gesellschaft ist streng patriarchalisch, die Zahl der Hinrichtungen erschreckend hoch, die Zahl der Menschenrechtsverletzungen auch. Im Jahr 1962 erlässt der 1941 an die Macht gekommene Schah Mohammed Reza für Frauen…

Lernen von Neapel

Städte verbrauchen Bodenfläche, Baumaterial und Energie. Und sie prägen das Leben der Menschen. Eine nachhaltige Stadtstruktur muss also vielfältigen Anforderungen genügen. Muss sie neu erfunden werden? Oder gibt es Vorbilder? An das verrufene Neapel denkt in diesem Zusammenhang kaum jemand, dabei lässt sich hier bei genauem Hinsehen viel Positives entdecken. Wenn ein Gast in der…

Interview: „Mit Steuern Ressourcen steuern“

Sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Kommission entwickelten umfangreiche Maßnahmenpakete, um unseren Ressourcenverbrauch zu senken. Doch es zeigt sich, dass diese bei Weitem nicht ausreichen. Welche Maßnahmen würden tatsächlich etwas bewirken? Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) beschäftigt sich schon lange mit dieser Frage. ÖkologiePolitik: Herr Schlegelmilch, wie lässt sich unser Ressourcenverbrauch am besten senken? Kai…

Mehr Flüchtlinge in armen als in reichen Ländern

In den sechs reichsten Ländern der Welt – Frankreich, Deutschland, Großbritannien, USA, China und Japan – leben insgesamt 2,1  Mio. Flüchtlinge. Das sind bei mehr als 50 % der Weltwirtschaftsleistung nur 9 % aller Flüchtlinge. Die meisten Flüchtlinge kommen in Entwicklungsländern unter. Jordanien, Türkei, Pakistan, Libanon, Südafrika und Palästina erreichen zusammen nur 2 % der Weltwirtschaftsleistung, nehmen aber rund…

Plastikteilchen im Sediment bilden Giftcocktails

Eine Untersuchung von Mikroplastik im Sediment von Elbe, Weser, Trave, der Bodengewässer sowie der Nord- und Ostsee kommt zu alarmierenden Ergebnissen: Es bindet deutlich mehr Schad- und Giftstoffe als bisher vermutet. Die kleinen Plastikteilchen sind um das Drei- bis Vierfache stärker belastet als das ohnehin schon kontaminierte Sediment. Die kleinen Plastikteile wirken auf Schadstoffe wie…

Mega-Konzern: Bayer übernimmt Monsanto

Der deutsche Chemiekonzern Bayer übernimmt für 66  Mrd. US-Dollar den US-amerikanischen Biotechnologie-Konzern Monsanto. Bei den Pestiziden erreichen beide zusammen einen Marktanteil von rund 25 %, beim Saatgut für gentechnisch veränderte und konventionelle Ackerfrüchte einen von rund 30 %, bei den Gen-Pflanzen einen von weit über 90 %, also eine klare Monopol-Stellung. Der neue Riesenkonzern dominiert nicht nur den Markt,…

Deutsche Rüstungsexporte auf Rekordniveau

Deutschland war 2015 hinter den USA und Russland der drittgrößte Waffenlieferant weltweit, berichtet der britische Militär-Informationsdienst Jane’s. Demnach haben deutsche Rüstungskonzerne Kriegsgerät im Wert von 4,2  Mrd. Euro ins Ausland verkauft – den Wert von Kleinwaffen und Munition nicht mitgerechnet. Die weltweiten Rüstungsexporte stiegen insgesamt von 2014 bis 2015 um mehr als 11 % an. Zwei Drittel…

Viele Lebensmittel durch Mineralöle belastet

Jedes vierte bei amtlichen Kontrollen getestete Lebensmittel ist mit krebsverdächtigen Mineralölen belastet, ergab eine Auswertung von Behördenmessungen für die Jahre 2011 bis 2015. In Nordrhein-Westfalen z. B. waren 34,5 % von 206 untersuchten Produkten belastet. Eine vollständige Übersicht über Herstellernamen oder genaue Produkt-Bezeichnungen mit Chargennummern teilten die Behörden nicht mit, doch unter den belasteten Produkten waren die…

Windkraft stellt keine Gefahr für Vogelarten dar

Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts „Progress“, die bisher umfassendste Untersuchung über Kollisionsrisiken von Vögeln mit Windkraftanlagen, kann keine Bestandsgefährdung von Vogelarten feststellen. Für wenige Vogelarten, vor allem für Mäusebussard und Rotmilan, gibt es Anzeichen dafür, dass durch den derzeitigen Ausbauzustand bereits Kollisionsraten auftreten, die zu einem Bestandsrückgang führen können, doch eine Bestandsgefährdung sei nicht der Fall….

Bundeskanzleramt bremst beim Klimaschutz

Das Bundeskanzleramt plant, den Entwurf des Bundesumweltministeriums für einen Klimaschutzplan bis zum Jahr 2050 deutlich aufzuweichen. Konkrete Vorschläge zur energetischen Gebäudesanierung, zum Verkehr und zur Zukunft der deutschen Braunkohleverstromung wurden gestrichen. In den im Juni 2016 vorgelegten Entwurf hatte bereits das Bundeswirtschaftsministerium stark eingegriffen. Nun will das Bundeskanzleramt selbst noch Verweise auf den Bericht des Intergovernmental…

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