Bauen & Leben


Die Menschheit lebt zunehmend in Städten. Das ist aus ökologischer Sicht durchaus begrüßenswert, denn Städte bedeuten Nähe und damit weniger Mobilität. Die Nähe bringt aber auch Probleme mit sich. Stadtplanung ist schwierig und misslang schon oft. Der amerikanische Soziologe besuchte und untersuchte Städte auf der ganzen Welt – und zieht daraus praktische Lehren. Er kritisiert die eindimensionale Verwertungslogik der Immobilienbranche und beschreibt die Komplexität attraktiver Stadtteile. Er misstraut Masterplänen und fordert eine Balance von Definiertem und Undefiniertem, einen hohen Grad an Offenheit als Voraussetzung dafür, dass sich Orte und buntes städtisches Leben entwickeln.

Richard Sennett
Die offene Stadt
Eine Ethik des Bauens und Bewohnens
Carl Hanser, September 2018
400 Seiten, 32.00 Euro
978-3-44625-8594
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Günther Hartmann

Günther Hartmann

Jahrgang 1965, studierte Architektur und war nach dem Diplom zunächst in verschiedenen Architektur- und Stadtplanungsbüros tätig. Seit 2008 arbeitet er hauptberuflich als Journalist. In die ÖDP trat er 1998 ein und ist seit 2006 Verantwortlicher Redakteur der ÖkologiePolitik.

 

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