Danke!


Ja, das gibt es dieser Tage sehr oft: Menschen bedanken sich bei den Unterschriftensammlern für ein besseres Naturschutzgesetz, das den Bienen und Schmetterlingen, den Vögeln und Kleinsäugern, insgesamt der Vielfalt der Arten neue Chancen verschaffen möchte. Tatsächlich – so ist das derzeit in Bayern: Man bekommt als ÖDP-Aktivist jede Menge Zustimmung und Anerkennung dafür, dass man sich trotz der herrschenden Hitze auf den Stadtplatz stellt und Gelegenheit gibt, ein Volksbegehren zu unterzeichnen. Es ist eben doch nicht so, dass die meisten Leute nur apathisch dem Niedergang der Natur zusehen. Quer durch die Generationen und quer durch die sozialen Schichten zeigen sich Menschen traurig bis entsetzt über den Verlust an Schönheit, über die Gefahren für die Bestäubung der Nutzpflanzen, über die Verarmung der Arten in Flora und Fauna.

Bleibt zu hoffen, dass die Sympathie für unser Engagement sich demnächst auch an den Wahlurnen zeigt: So wichtig nämlich ein Volksbegehren sein kann, so richtig ist es, dass die meisten Entscheidungen eben doch in den Parlamenten fallen. Klimaschützer, Naturschützer, Menschenschützer müssen dort viel stärker vertreten sein!

Bernhard Suttner

Bernhard Suttner

Jahrgang 1949, studierte Politikwissenschaft, Pädagogik sowie Christliche Gesellschaftswissenschaften und arbeitete anschließend als freiberuflicher Referent in der Erwachsenenbildung. 1978 gehörte er zu den Gründern der „Grüne Aktion Zukunft“, verließ diese 1980 wieder und gründete 1982 die ÖDP mit. Von 1991 bis 2011 war er Landesvorsitzender der ÖDP Bayern. Seit 2011 ist er ihr Fachbeauftragter für Grundsatzfragen.

 

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