Marktwirtschaft & Neoliberalismus


Ursprünglich war die Globalisierung eine durchaus positive und verheißungsvolle Idee. Nachdem die Ost-West-Spaltung überwunden war, schien die friedliche Kooperation aller Menschen möglich. Man müsse nur alle nationalen Hürden aus dem Weg räumen, lautete die neoliberale Theorie, dann würde sich von selbst eine neue Ordnung bilden, die den Wohlstand aller Erdenbürger mehrt. Diese Hoffnung hat sich nicht bewahrheitet. Die neoliberale Theorie erwies sich als ungeeignet, die Dynamik einer Marktwirtschaft zu verstehen und der Politik sinnvolle Empfehlungen zu geben. Die beiden Autoren zeigen, warum das so ist und wie sich auf der Basis moderner Wirtschaftstheorie tragfähige Konzepte entwickeln lassen.

Heiner Flassbeck, Paul Steinhardt
Gescheiterte Globalisierung
Ungleichheit, Geld und die Renaissance des Staates
Suhrkamp, Juni 2018
410 Seiten, 20.00 Euro
978-3-518-12722-3
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Günther Hartmann

Günther Hartmann

Jahrgang 1965, studierte Architektur und war nach dem Diplom zunächst in verschiedenen Architektur- und Stadtplanungsbüros tätig. Seit 2008 arbeitet er hauptberuflich als Journalist. In die ÖDP trat er 1998 ein und ist seit 2006 Verantwortlicher Redakteur der ÖkologiePolitik.

 

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