Urbanität & Gesundheit


Das Leben in Großstädten kann belastend sein, aber auch anregend und förderlich. Der Autor, von Beruf Psychiater, beschäftigt sich intensiv mit dem Leben in hohen räumlich-sozialen Dichten. Er zeichnet ein differenziertes Bild der Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken. Sein Fazit: Eine entscheidende Bedeutung für Wohlbefinden und Gesundheit haben die persönliche Einstellung und die sozialen Kontakte. Für den Städtebau gilt: Hohe Dichten sind zwar aus verschiedenen Gründen sinnvoll, aber es braucht zum Ausgleich auch Rückzugszonen wie ruhige Innenhöfe und öffentliche Parks.

Mazda Adli
Stress and the City
Warum Städte uns krank machen.
Und warum sie trotzdem gut für uns sind
Bertelsmann, Mai 2017
384 Seiten, 19.99 Euro
978-3-570-10270-1
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Günther Hartmann

Günther Hartmann

Jahrgang 1965, studierte Architektur und war nach dem Diplom zunächst in verschiedenen Architektur- und Stadtplanungsbüros tätig. Seit 2008 arbeitet er hauptberuflich als Journalist. In die ÖDP trat er 1998 ein und ist seit 2006 Verantwortlicher Redakteur der ÖkologiePolitik.

 

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Email: guenther.hartmann@oekologiepolitik.de