Neoliberalismus & Sprache


Unsere Offene Gesellschaft ist gerade dabei, sich mit ihren paradoxen Sprachspielen und hyperkritischen Diskursen selbst zu zerstören, kritisiert der Autor, ein bekannter Dramaturg. Er analysiert nicht nur die Sprache von rechten und linken Populisten, sondern vor allem auch die von liberalen Populisten. Ihnen gelingt es heute am wirksamsten, Absurdes und Falsches als wahr erscheinen zu lassen, indem sie positiv besetzte Begriffe umdeuten und geschickt damit spielen.

Bernd Stegemann
Das Gespenst des Populismus
Ein Essay zur politischen Dramaturgie
Theater der Zeit, Januar 2017
180 Seiten, 14.00 Euro
978-3-95749-097-1
.
.

Günther Hartmann

Günther Hartmann

Jahrgang 1965, studierte Architektur und war nach dem Diplom zunächst in verschiedenen Architektur- und Stadtplanungsbüros tätig. Seit 2008 arbeitet er hauptberuflich als Journalist. In die ÖDP trat er 1998 ein und ist seit 2006 Verantwortlicher Redakteur der ÖkologiePolitik.

 

Weitere Beiträge von

 

Email: guenther.hartmann@oekologiepolitik.de