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  • Kategorie: Landwirtschaft & Ernährung

Ungenutzte Potenziale

Mantraartig wird in Diskussionen um Umweltschutz und faire Produktionsbedingungen auf die Macht des Konsumenten hingewiesen – vor allem wenn die Politik nicht willens ist, die gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechend zu gestalten. Verschwiegen wird dabei meist, dass auch die öffentliche Hand im großen Umfang Waren und Dienstleistungen einkauft – und mit gutem Beispiel vorangehen könnte. Die Marktmacht…

Interview: „Neoliberale Fehlentwicklungen würden bleiben “

Ist ein Grundeinkommen die schlüssige Antwort auf das Verschwinden der Arbeit durch Digitalisierung und Automatisierung? Oder verschwindet die Arbeit aus ganz anderen Gründen,  auf die mit ganz anderen Maßnahmen zu antworten wäre? ÖkologiePolitik: Herr Zeitler, warum sind Sie gegen ein Grundeinkommen? Gerd Zeitler: Weil die Idee des Grundeinkommens von einem falschen Wirtschaftsverständnis ausgeht. Die Befürworter…

Revolution ohne Blutvergießen

Immer wieder wird versucht, die Idee eines Grundeinkommens als realitätsferne Utopie abzubügeln. Dabei hat sie ihre Reife zur Umsetzung längst erreicht. Und die dramatischen gesellschaftlichen Fehlentwicklungen, die der Neoliberalismus seit Jahrzehnten hervorbringt, schreien geradezu nach der Einführung eines Grundeinkommens, das die Existenz aller Bürger sichert. Wer bereit ist, sich ernsthaft, ohne Vorurteile mit der Idee…

Wir verschenken Milliarden

Welche Auswirkungen hat der Steuerwettbewerb auf verschiedene Staaten? Dies wurde von einem Forschungsprojekt für Deutschland, für Kenia und für Sambia untersucht. Die Ergebnisse für Deutschland fasst ein kürzlich erschienenes Buch zusammen. Es enthält darüber hinaus eine ethische Bewertung der Situation sowie konkrete Veränderungsvorschläge. Das Forschungsprojekt „Steuergerechtigkeit und Armut“ untersuchte, inwieweit Entwicklungen im Steuerbereich zu wachsender Ungleichheit…

Vom Haben zum Sein

In den gesellschaftlichen Debatten zum Grundeinkommen blieb die Frage nach seiner Wirkung auf Wachstum und Beschleunigung bisher weitgehend ausgeklammert. Dabei hat es gerade hier einiges zu bieten. Es würde einen Prozess in Gang setzen, bei dem das Leitbild „Produktivismus“ – die Herstellung möglichst vieler Produkte und Dienstleistungen – zugunsten des neuen Leitbilds „Zeitwohlstand“ zurückgedrängt wird….

Interview: „Dass es zu wenig Arbeit gibt, ist ein  Märchen “

Ist die Einführung eines Grundeinkommens sinnvoll, wenn gleichzeitig viele wichtige gesellschaftliche Aufgaben nur schlecht bezahlt oder gar nicht erledigt werden? Wie würde sich die Situation dadurch verändern? ÖkologiePolitik: Herr Dr. Resch, warum sind Sie gegen ein Grundeinkommen? Dr. Johannes Resch: Ein Grundeinkommen lehne ich nicht grundsätzlich ab. Ich befürworte es sogar als Leistung für Kinder….

Ökonomie ohne Abfall

Die Natur bringt aus demselben Material immer wieder Neues hervor. Seit Milliarden Jahren bauen Flora und Fauna im dauerhaften Wandel stabile Strukturen. Müll gibt es nicht. Was das eine Wesen ausscheidet, ist Nahrung für andere – ein vielfach vernetzter Kreislauf. Zwar sterben Arten aus, doch tendenziell wächst die Vielfalt. Nach diesem Vorbild sollten wir wirtschaften….

Interview: „Mit Steuern Ressourcen steuern“

Sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Kommission entwickelten umfangreiche Maßnahmenpakete, um unseren Ressourcenverbrauch zu senken. Doch es zeigt sich, dass diese bei Weitem nicht ausreichen. Welche Maßnahmen würden tatsächlich etwas bewirken? Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) beschäftigt sich schon lange mit dieser Frage. ÖkologiePolitik: Herr Schlegelmilch, wie lässt sich unser Ressourcenverbrauch am besten senken? Kai…

Mehr Flüchtlinge in armen als in reichen Ländern

In den sechs reichsten Ländern der Welt – Frankreich, Deutschland, Großbritannien, USA, China und Japan – leben insgesamt 2,1  Mio. Flüchtlinge. Das sind bei mehr als 50 % der Weltwirtschaftsleistung nur 9 % aller Flüchtlinge. Die meisten Flüchtlinge kommen in Entwicklungsländern unter. Jordanien, Türkei, Pakistan, Libanon, Südafrika und Palästina erreichen zusammen nur 2 % der Weltwirtschaftsleistung, nehmen aber rund…

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