Ideologie & Ethik


Die Digitalisierung entfaltet gewaltige ökonomische, kulturelle und ethische Wirkungen. Das Unbehagen an ihr wächst. Es rührt aber vor allem auch daher, dass Algorithmen und Künstliche Intelligenzen mit einer Ideologie verbunden sind: mit der „Silicon Valley“-Ideologie, dem Versprechen einer schönen neuen Welt, die sauberer ist und in der alle Probleme technisch und organisatorisch gelöst werden. Das Buch versucht, Nüchternheit und Vernunft in die Diskussion zu bringen, zeigt die Chancen und Gefahren auf – und warnt davor, den Entwicklungen, die aktuell in den USA und in China geschehen, unreflektiert hinterherzujagen.

Julian Nida-Rümelin, Nathalie Weidenfels
Digitaler Humanismus
Eine Ethik für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
Piper, September 2018
224 Seiten, 24.00 Euro
978-3-492-05837-7
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Günther Hartmann

Günther Hartmann

Jahrgang 1965, studierte Architektur und war nach dem Diplom zunächst in verschiedenen Architektur- und Stadtplanungsbüros tätig. Seit 2008 arbeitet er hauptberuflich als Journalist. In die ÖDP trat er 1998 ein und ist seit 2006 Verantwortlicher Redakteur der ÖkologiePolitik.

 

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