Ethik & Ressourcenwende


Bisher konzentrieren sich Umweltschutzmaßnahmen auf das nachträgliche Reparieren einzelner ausgewählter Fehlentwicklungen. Sinnvoller wäre eine Vorsorgepolitik, die nicht Symptome bekämpft, sondern Probleme bei den Wurzeln anpackt – zumal diese oft so miteinander verwoben sind, dass sie sich nur als Gesamtsystem erfassen und lösen lassen. Dieser Gedanke führt zum 1. Gebot: „Du sollst die Lebensräume aller Lebewesen achten.“ Dies wiederum ist nur möglich, wenn wir Ressourcen sparen – das 2. Gebot. Und wie das gehen kann, beschreiben die Gebote 3 bis 9: auf den ökologischen Rucksack und an die Natur denken; nur besitzen, was man wirklich braucht; den Verbrauch um den Faktor 10 reduzieren; Abfall und Emissionen meiden; sich ökologisch fortbewegen. Ein Ratschlag über das Buch hinaus ist das 10. Gebot: „Du sollst dich informieren.“

BildergebnisFriedrich Schmidt-Bleek
Die 10 Gebote der Ökologie
Ludwig, Oktober 2016
272 Seiten, 19.99 Euro
978-3-453-28086-1

 

 

Ulrich Brehme

Ulrich Brehme

lebt und arbeitet in Niedersachsen und schreibt regelmäßig für ÖkologiePolitik in den Rubriken Ökolumne und Meldungen.

 

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