Eigennutzstreben & Gemeinwohl


Weil er sagte, geschäftlicher Eigennutz nütze der ganzen Gesellschaft, gilt er als Vater des Raubtierkapitalismus. Damit tut man ihm unrecht. Diese Biografie zeigt ihn als Denker des Ausgleichs und der Solidarität. Sie stellt den ganzen Smith vor, den Philosophen, der ökonomisches Denken und Moralphilosophie eng verbunden hat. Die „Unsichtbare Hand des Marktes“ und die „Sichtbare Hand des Staates“ müssen zum Wohl der Menschen eng zusammenarbeiten, war seine Grundüberzeugung. Beide sind notwendig. Eine allein reicht nicht aus.

Cover des Buches 'Adam Smith'Gerhard Streminger
Adam Smith
Wohlstand und Moral
C.H. Beck, Februar 2017
254 Seiten, 24.95 Euro
978-3-406-70659-2

 

 

Günther Hartmann

Günther Hartmann

Jahrgang 1965, studierte Architektur und war nach dem Diplom zunächst in verschiedenen Architektur- und Stadtplanungsbüros tätig. Seit 2008 arbeitet er hauptberuflich als Journalist. In die ÖDP trat er 1998 ein und ist seit 2006 Verantwortlicher Redakteur der ÖkologiePolitik.

 

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