Anpassung, Wut & Rechtsradikalismus


Ein Normopath führt ein „normales“, ein gänzlich angepasstes Leben. Doch das ist unecht und macht krank, sagt der Autor, ein Psychoanalytiker und Psychiater. Wer sich ständig dem gesellschaftlichen Anpassungsdruck unterwirft, bei dem staut sich Wut an, und die wird dann bei Gelegenheit an Schwächeren oder am „System“ abreagiert. Das Buch untersucht Phänomene wie Pegida und AfD, aber auch die Selbstgerechtigkeit der politischen Elite, um ein scharfes Bild unserer Gesellschaft und des Lebens in ihr zu zeichnen.

Cover des Buches 'Das falsche Leben'Hans-Joachim Maaz
Das falsche Leben
Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft
C.H. Beck, März 2017
256 Seiten, 16.95 Euro
978-3-406-70555-7

 

 

Günther Hartmann

Günther Hartmann

Jahrgang 1965, studierte Architektur und war nach dem Diplom zunächst in verschiedenen Architektur- und Stadtplanungsbüros tätig. Seit 2008 arbeitet er hauptberuflich als Journalist. In die ÖDP trat er 1998 ein und ist seit 2006 Verantwortlicher Redakteur der ÖkologiePolitik.

 

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