Zwei Kinder fahren mit dem Fahrrad auf einem mit Bäumen gesäumten Weg. Foto: ClickerHappy / pixabay.com

BundesverbandÖDP

Beim Klimaschutz ist jede und jeder Einzelne gefragt

In einem Gastbeitrag in der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ, Bezahlinhalt) vom 25.11.2025 legen die Mitglieder des Ethikrats, Armin Grunwald und Kerstin Schlögl-Flierl, dar, warum beim Klimaschutz Nichtstun ethisch verwerflich ist, auch wenn ein Individuum wenig ausrichten kann. Grundlage dieses Beitrags ist eine Stellungnahme des Ethikrats zu Fragen der Klimagerechtigkeit aus dem Jahr 2024. Mit ihrem Kommentar in der SZ beziehen Grunwald und Schlögl-Flierl auch Stellung gegenüber Bundeskanzler Friedrich Merz, nach dessen Aussage Deutschland „nichts“ tun müsse, da es ja nur für 1,8 % des weltweiten CO₂-Ausstoßes verantwortlich sei.

Wir sagen, jeder kann und muss etwas zum Klimaschutz beitragen, wenn auch die Politik handeln und gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen muss. Es wird kein moralisches Heldentum gefordert, wohl aber zumutbares Mitwirken – etwa durch mehr Fahrradfahren oder durch Unterzeichnen und Bewerben unserer Klimaschutz-Petition: www.keine-rolle-rueckwaerts.de

Die Ethikrat-Mitglieder bestätigen auch die ÖDP-Forderung nach einem sozial gerechten Klimaschutz. Wir brauchen umgehend das Klimageld, damit diejenigen entlastet werden, welche nicht die Verursacher, sondern die Leidtragenden der Klimakrise sind.

Auf die Bedeutung des sozialen Ausgleichs und weiterer Maßnahmen weisen wir als Partei auch in einer umfangreichen Stellungnahme hin, mit der wir uns an der Ausarbeitung des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung beteiligt haben. Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung vom 20.01.2026.

 


 

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